Apple-Optik heißt noch nicht Apple-Power
Schade, die Hyperlinks funktionieren auch nach dem zweiten Update nicht
Schön, die Mind-Mapping-Software iMindMap läuft mittlerweile auf meinem Rechner und ich kann damit auch schöne Mind-Maps zeichnen. Eine reichaltige Auswahl von Optionen läßt mir bei der Gestaltung der Maps ein großes Maß an Freiheit. Und die Ergebnisse sind optisch auch sehr ansprechend, besonders wenn man sie mit Computer-Mindmaps vergleicht, die mit anderen marktgängigen Programmen erstellt wurden.
So weit, so gut. Doch das Kernfeature, das ich von einer Software erwarte, die in puncto Preis und Design ganz selbstbewußt in Apple-Anmutung daher kommt, fehlt leider. Ich vermisse ganz schmerzlich die Möglichkeit, iMind-Maps miteinander und mit Webseiten zu verlinken. Und zwar so, dass die Links auch dann erhalten bleiben, wenn ich die Maps zur Veröffentlichung als PDF oder Webseite exportiere.
Denn nur so kommt der Vorteil von Computer-Mind-Maps erst richtig zur Geltung und schafft Möglichkeiten, die auf Papier grundsätzlich nicht gegeben sind. Mind Maps als Grafiken zu speichern und sie mit klickbaren Hotspots zu versehen, kann ich auch ohne iMindMap. Das macht heute schon jeder bessere HTML-Editor. Aber gerade diese umständliche Prozedur will ich mir doch ersparen.
In diesem Zustand kann ich iMindMap daher nicht zum Kauf empfehlen. Mind-Maps, optisch etwas sparsamer dargestellt, lassen sich auch prima mit FreeMind, der kostenlosen Mind-Map-Freeware erzeugen. So bleibt nur zu hoffen, dass die Entwickler von iMindMap noch die Kurve kriegen und aus den wirlich soliden Grundlagen, die sie bereits geschaffen haben, eine erstklassige, außergewöhnliche und vollfunktionale Software schneidern können.
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